Achern - die Hornisgrindestadt

 

Achern liegt in der Mitte Badens am Westrand des nördlichen Schwarzwaldes, wo die Rheinebene in die Vorbergzone übergeht und der rasche Aufstieg ins Hornisgrindegebiet (1100 m) beginnt. Es gehört zu dem Teil der Ortenau, der wegen seiner klimabegünstigten Lage die "Goldene Au" genannt wird.Vor der Haustür gibt es vielerlei: Die Rheinebene, weites grünes Land, durch Baumreihen und Wälder zu kleineren Räumen umgrenzt, mit Fachwerkdörfern und den idyllischen Rheinauen, mit stillen verträumten Altwasserarmen in Laubwäldern. Über Wein- und Obsthänge steigt rasch der Schwarzwald an. Von den waldreichen Höhen genießt man den weiten Blick nach Westen zum Münsterturm von Straßburg und bis zum Nachbargebirge, den Vogesen.

Sehenswürdigkeiten:
  • Das Sensen- und Heimatmuseum, Achern, Berliner Straße 31:
    Zeugnis des einst in Achern bedeutenden Gewerbes der Sensenschmiede. Heimatmuseum mit Beiträgen zur Geologie, Kultur und Geschichte von Handwerk, Landwirtschaft und Industrie in Achern sowie zur Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt Illenau
    (Öffnungszeiten: sonntags 14.00 bis 18.00 Uhr, Gruppen nach Anmeldung jederzeit)
  • Illenau: großherzogliche Pflege- und Heilanstalt Illenau bei Achern, 1842 eröffnet.
    Durch fortschrittliche Therapie-Prinzipien erwarb sie europaweit hohes Ansehen. 1940 erfolgte die zwangsweise Aufhebung der Anstalt; zuletzt als französische Garnison genutzt.
  • Der Illenauer Friedhof, parkartiger Friedhof der früheren Heil- und Pflegeanstalt Illenau im stadtnahen "Illenauer Wäldele". Einheimische und exotische Bäume machen den Friedhof, seit 1971 unter Denkmalschutz, zu einem interessanten botanischen Garten
  • Klauskirchl: Acherns Wahrzeichen ist das "Klauskirchl", ein gotisches Kirchlein, im 13. Jahrhundert mit Bachwacken aus der Acher gebaut und dem heiligen Nikolaus von Myra geweiht (liegt sicht an der Hauptstraße am Eingang zur Innenstadt).
  • St.-Stefans-Kirche in Oberachern: Schönes bemaltes Gewölbe im Turm der Kirche, dessen unterer Teil früher zu einem Wasserschloß gehörte.
  • Ein gern besuchtes Kleinod ist auch die St. Antoniuskapelle mit jahrhundertlanger Tradition als Wallfahrtsstätte