Die
verschiedenen Juratypen
Nicht alle
Juragebiete wurden gleichzeitig und stark gefaltet. Deshalb
gibt es verschiedene Juratypen.
Tafeljura
Der Tafeljura ist ungefaltet, liegt im Bereich des
Oberrheingrabens und ist durch Brüche versetzt.
Regionen:
Nördlich von Besancon und Montbeliard bis zu den
Vogesenausläufer, Ajoie, Basler und nördlicher Aargauer Jura
(Fricktal), Randen (Schaffhausen).
Faltenjura
(Typ Haute-Chaine)
Dieser Typ ist stark gefaltet, aber wenig abgetragen. Die
Ketten heben sich deutlich hervor mit den höchsten Gipfeln
und sind durch Längstäler oder Klusen getrennt. Die höchsten
Falten steigen unmittelbar aus dem Mittelland (Jurasüdrand).
Gegen Osten wird das Gebirge allmählich niedriger.
Die höchsten
Erhebungen liegen im französischen Jura nördlich von Genf
mit Crêt de la Neige (1717 m) und Colomby de Gex (1689 m)
Auf Schweizer
Boden erheben sich u.a. La Dôle (1677 m), Mont Tendre (1679
m), gegen Osten Chasseron und Chasseral (beide Gipfeln 1607
m)
Faltenjura
(Typ Freiberge)
Dieser Typ ist stark gefaltet und stark abgetragen. Merkmal
sind die leicht gewellten Hochebene auf ca. 1000 m bis 1200
m.
Regionen:
Freiberge, Oberlauf der Doubs
Jura der
Faisceaux und Plateaux
Merkmale sind die ungefaltene Hochebenen, getrennt von
Faltengürtel, schließt sich östlich an den Faltenjura (Typ
Freiberge), liegt auf französischem Boden.
Regionen:
Franche Comte (F)
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