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FRANKENWEG


    Vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb

 

Der Frankenweg bietet Natur und Kultur im Überfluss: beispielsweise die waldreiche Mittelgebirgslandschaft mit dem Tal der Wilden Rodach im Frankenwald, der berühmte Staffelberg und die Basilika Vierzehnheiligen im Oberen Maintal ­ Coburger Land, die Tropfsteinhöhlen der Fränkischen Schweiz oder die Burgenwelt der Frankenalb östlich von Nürnberg. Durch den Naturpark Altmühltal mit seiner römischen Vergangenheit und einem Abstecher ins Fränkische Seenland endet der "Frankenweg" in der ehemaligen Reichsstadt Harburg in der Schwäbischen Alb.

Ausgangspunkt für den Frankenweg ist Untereichenstein bei Bad Steben, der Endpunkt des berühmten Rennsteigs. Die 520 Kilometer lange Strecke führt quer durch Franken über Kronach, Pottenstein, Hersbruck und Weißenburg bis ins schwäbische Harburg am Rand der Schwäbischen Alb.

Mindestens drei Wochen dauert es, die Strecke durch Frankenwald und Fränkische Alb komplett abzulaufen. Nach dem Start in Untereichenstein an der Selbitz geht es gleich hoch auf die Anhöhen des Frankenwalds. Ständiges Auf und Ab prägt die gesamte Strecke. Mühen, die sich lohnen: Der Aussichtspunkt "König David" beispielsweise bietet dem Wanderer einen herrlichen Blick über das Höllental. Von hier aus sieht man auch schon das nächste Ziel: der Döbraberg. Mit seinen 749 Metern ist er die höchste Erhebung des Frankenwaldes.

Vorbei am Döbraberg erreichen die Wanderer den Höhenzug Hohe Warte. Markanter Punkt hier oben: die zweihundert Jahre alte Rennesberger Linde mit historischen Marterln. Der Frankenweg quert Kronach und führt über Kulmbach in den südlichen Frankenwald nach Weismain. Vom Görauer Anger aus erhält man noch einmal eine schöne Aussicht auf den zurückliegenden Frankenwald.

Die ersten 123 Kilometer sind geschafft, es folgen 160 Kilometer durch die Fränkische Schweiz. Hier prägen steile Felsen und enge Schluchten das Landschaftsbild. Ein Dorado für Freunde romantischer Burgruinen ist die Streitburg. Hier bietet sich ein eindrucksvoller Blick auf das Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz: die Neideck. Die ehemalige Burg war der Sitz des Raubritters Konrad von Schlüsselberg. Auf engem Pfad führt der Weg hinab ins Wiesenttal, mitten durch eine so genannte Versturzhöhle. Flüsse begleiten den Wanderer auf den nächsten Kilometern: die Wiesent, die Püttlach und schließlich die Trubach bei Egglofstein.

Von nun an geht's über die Höhen der Frankenalb in einem weiten Bogen über die Oberpfalz, Mittelfranken bis nach Schwaben. Nach den engen Tälern der Fränkischen Schweiz erwarten den Wanderer weite Ausblicke. Nach Weißenburg und dem Naturwunder "Steinerne Rinne" bei Rohrbach ist das Ziel schließlich erreicht: Harburg an der Wörnitz mit seinem mittelalterlichen Stadtkern und seinem mächtigen Schloss.

Als einziger Wanderweg in Bayern trägt der Frankenweg übrigens das Qualitätssiegel "Wanderbares Deutschland". Die Route muss strengen "Qualitätsanforderungen" gerecht werden und neun Kern- und 23 Wahlkriterien erfüllen. So erhalten das begehrte Zertifikat ausschließlich Wege, die vorbildlich markiert sind, durch abwechslungsreiche Landschaften führen und reizvolle Sehenswürdigkeiten bieten.


Weitere Informationen:

Tourismusverband Franken e. V.
Wilhelminenstraße 6
90461 Nürnberg
Telefon: 09 11 / 9 41 51 - 0
Telefax: 09 11 / 9 41 51 - 10
info@frankenweg.de
www.frankenweg.de
 

 

 


 

 

 

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