Per Pedale
entlang der Weser von Hann. Münden bis zur Mündung in
Bremerhaven; diese Möglichkeit bietet Ihnen der Weser-Radweg.
Auf Deutschlands beliebtestem Radfernweg darf man sich auf
spannende Abwechslung freuen: auf Burgen und Schlösser im Stil
der Weserrenaissance, historische Innenstädte und Weserdampfer.
Und man sollte nicht überrascht sein, wenn geheimnisvolle
Märchen- und Sagengestalten den Weg kreuzen.
Der Weser-Radweg
ist an landschaftlicher Vielfalt kaum zu übertreffen. In Hann.
Münden beginnend, führt der Weg vorwiegend unmittelbar entlang
der Weser durch das Weserbergland mit seinen sanften Hügeln bis
nach Minden. Viele unverwechselbare Sehenswürdigkeiten säumen
den Weg: etwa das Porzellanmuseum der über 250 Jahre alten
Manufaktur in Fürstenberg oder das Schloss Corvey bei Höxter. In
Bodenwerder hat der Lügenbaron von Münchhausen so einiges zu
erzählen, und in Hameln lauert bereits der Rattenfänger.
An der Porta
Westfalica bei Minden geht es gemeinsam mit der Weser in die
Norddeutsche Tiefebene hinein. Von nun an führt die Fahrt durchs
Flachland, durch Geest und Marsch, und kann aus topographischen
Gründen häufig nicht unmittelbar an der Weser entlang, sozusagen
mit Sichtkontakt, geführt werden. In den "Verschnaufpausen"
sollte man sich Zeit nehmen für die Städte und Orte mit ihren
besonders reizvollen Fachwerkhäusern, den gut erhaltenen
historischen Innenstädten und den vielen kulturellen Highlights.
Wenn man Bremen
mit Blick auf die modernen Häfen hinter sich gelassen hat, spürt
man schon die Nähe der Nordsee. Nun geht es vorwiegend im Schutz
der Deiche in Richtung Norden. Eine attraktive Bereicherung
stellen die Küstenbadeorte in Butjadingen dar. Vor Bremerhaven
kann man sich entscheiden, entweder weiterzuradeln bis
Eckwarderhörne am Jadebusen oder dem zweiten Arm des
Weser-Radweges bis zur Elbmündung in Cuxhaven zu folgen.
Am Ziel der Reise
in Cuxhaven hat man nicht nur den einzigen großen deutschen
Strom vom Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser bis zur
Mündung im Meer begleitet - Sie sind dann auch in den vier
Bundesländern Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und
Bremen geradelt.
Die Wegführung kann so gewählt werden, dass längere Steigungen
bzw. Gefällestrecken vermieden werden. Die Strecke ist mit jedem
normalen Fahrrad - am besten natürlich mit einem guten Tourenrad
- und auch von weniger geübten Radlern zu befahren.
Wissenswertes
Zeit
Die ganz
schnellen Radler (ca. 80 bis 120 km pro Tag) sind nicht nur nach
4 bis 5 Tagen am Ende des Weser-Radweges, sondern auch schnell
an den landschaftlichen Schönheiten und kulturellen Genüssen
vorbei. Wenn Sie wirklich die Weser-Region "erfahren" wollen, so
sollten Sie sich auf 50 bis 60 km tägliche Strecke beschränken.
Eine Pause zwischendurch wird bestimmt nicht langweilig –
leisten Sie sich doch einfach den Luxus, einen der vielen Orte
entlang der Weser ganz persönlich zu entdecken!
Wegweiser am Weser-Radweg
Hinweisschilder zum
Weser-Radweg begleiten Sie in allen Abschnitten des Weges. Der
Weg ist sowohl in Süd-Nord als auch in Nord-Süd-Richtung
ausgeschildert. Sollten Sie sich dennoch einmal verfahren -
orientieren Sie sich zur Weser hin und Sie kommen wieder auf den
richtigen Weg.
Streckenqualität
Die
Strecke ist mit jedem normalen Fahrrad - am besten natürlich mit
einem guten Tourenrad - und auch von weniger geübten Radlern zu
befahren. Sollte einmal das Wetter nicht mitspielen, so sind
Orte und gastronomische Betriebe in der Nähe, die eine
Fahrtunterbrechung zu einer angenehmen Alternative machen.
Einzelne Streckenabschnitte können auch mit einem Fahrgastschiff
zurückgelegt werden.
Nicht immer ist
es möglich, auf abgetrennten Wegen zu fahren. Streckenabschnitte
mit höherem Gefährdungspotential, wie z.B. Wegeführung auf
öffentlicher Straße oder schlechte Qualität der Fahrdecke, sind
durch entsprechende Signatur in der Karte zum Weser-Radweg
gekennzeichnet. Ist ein Streckenabschnitt nicht mit einem
erhöhten Gefährdungspotential ausgewiesen, so bedeutet dies
nicht automatisch, dass es sich hierbei um einen Streckenverlauf
mit getrennter Wegeführung handelt.
Die Strecke hat
nur wenige Steigungen, die in der Karte eingezeichnet sind. Die
Wegeoberfläche besteht überwiegend aus Asphaltdecke sowie
gelegentlich wassergebundene Decke oder Betonplatten. Vereinzelt
müssen auch kurze Strecken mit Kopfsteinpflaster/Schotter
genutzt werden.
Weitere Informationen:
Weserbergland Tourismus e.V.
Deisterallee 1
31753 Hameln
+49
(0) 5151 / 93000
+49 (0)
5151 / 930033
weserbergland-tourismus@t-online.de
www.weserradweg.de
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