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TIROL


    Tirol das Herz der Alpen

 

Tirol ist das Reiseland Nummer Eins in Österreich. Findet man doch auf dem kleinen Flecken Erde fast alles, was einen Urlaub angenehm und abwechslungsreich macht. Es sind vor allem die Berge mit ihren saftigen Almwiesen und den glasklaren Bergseen, die im Sommer die Touristen ins Land locken. Im Winter bieten die Berge Tirols ideale Möglichkeiten zum Skifahren. 600 Gipfel ragen höher als 3000 Meter in den Himmel. Somit ist Schneesicherheit bis in das Frühjahr hinein garantiert. Harmonisch fügen sich die idyllischen tiroler Dörfer und Städte in die Landschaft ein. Es dominiert viel Holz, die Wände der Häuser sind geschmückt mit prächtigen Malereien und Geranien verzieren die Balkone.

Die beeindruckende Naturkulisse zieht Urlauber aus aller Welt nach Tirol. Imposante Gebirgszüge prägen die alpine Landschaft der fünf Hauptregionen: Außerfern, Ober- und Unterland, Innsbruck und Umgebung sowie Osttirol. Doch diese atemberaubende Naturkulisse ist längst nicht alles, was Tirol zu bieten hat. Ferien im Herz der Alpen stehen auch für Kultur, Sport, Erlebnis sowie Unterhaltung für die ganze Familie.

Die "Hohe Warte" in Wien ist Österreichs Instanz in Sachen Wettervorhersage. Regelmäßig meldet die Station die meisten Sonnenstunden für die Region rund um die Orte Serfaus, Fiss und Ladis. Das so genannte Sonnenplateau Tirols wird durchschnittlich 1830 Stunden pro Jahr von den wärmenden Strahlen verwöhnt. Hinzu kommt eine bevorzugte Lage: Nach Norden hin schützen die Berge vor Kälteeinflüssen, gen Süden ist das Hochplateau weit und offen und profitiert vom mediterranen Klima des nahen Südtirol. Vor allem Wanderer, Familien und Aktivurlauber genießen hier die schönsten Wochen des Jahres.

Es ist fast egal, wo man sich befindet. Überall laden Wander- und Radwege ein, die herrliche Kulisse der Alpenlandschaft zu erkunden. Über 15000 Kilometer alpine Wander- und Bergwege schlängeln sich auf die Gipfel. Wer etwas genauer hinschaut, findet vielleicht auch noch ein Edelweiß. Ohnehin ist Tirol für seine vielfältige Flora und Fauna bekannt. Es gibt immer noch Stellen, die weitgehend vom Massentourismus verschont geblieben sind und Lebensraum für Gämse und Steinböcke bieten.

Urlauber können die Tiroler Bergwelt aber nicht nur auf zwei Beinen erklimmen, sondern auch auf zwei Rädern. Per Mountainbike geht es auf 4000 Kilometern quer durchs ganze Land. Wer es etwas bequemer mag, kann auf 6000 Kilometern Radwanderwegen - beispielsweise am Inn entlang - zu historischen Sehenswürdigkeiten und einzigartigen Naturschauplätzen.

Abenteuerlustige Urlauber können ihren Mut beim Klettern an Steilwänden, beim Rafting auf Tirols Flüssen oder beim Canyoning in massiven Schluchten unter Beweis stellen. Hoch hinaus geht es beim Drachenfliegen und Paragleiten. Wem das zu anstrengend ist, der kann die Bergidylle mit der Angelrute in der Hand erleben. Reizvolle Fischreviere bis auf 2000 Höhenmeter stellen immer wieder neue Herausforderungen an den Angler. Auch die Freunde des grünen Sports werden in Tirol fündig.

Für Familien mit Kinder gibt es in Tirol viel zu entdecken: Weite Almwiesen, dichte Wälder und kristallklare Bergquellen machen Tirol zu einem einzigen Naturspielplatz. Hier können Kinder Kühe, Schafe, Schweine, Hunde, Kätzchen und Kaninchen auf den Tiroler Bauernhöfen hautnah erleben. In vielen Orten und Hotels gibt es zudem spezielle Kinder-Erlebnisprogramme. Auch Pferdefreunde finden hier das "höchste Glück der Erde": Vom bodenständigen Haflinger bis hin zum edlen Lipizzaner findet man in den vielen Reitställen Tirols Pferde jeder Rasse.

Tirol bietet zu jeder Jahreszeit ein vielfältiges Programm. Aber nur im Herbst (September und Oktober) fühlt man das Herz der Alpen schlagen. Keine Hektik, kein Stress und kein Massentourismus. Die Kraft der Alpen kommt voll zur Geltung und überträgt sich auf Bewohner und Besucher. Es scheint als ob die Natur und die Bewohner in eine Art Lethargie verfallen sind, durch die sie Kraft tanken und wieder zu sich selbst finden.

Das ist der "Alt Weiber Sommer" wie der Herbst wegen der vielen Sonnentage von den Einheimischen genannt wird. Jeder kennt ihn, aber wer weiß warum er so heißt. Warme Tage, kalte Nächte und Spinnweben auf den Wiesen und im Wald: So bezeichnen Meteorologen eine in den Alpen regelmäßig meist zwischen September und Oktober wiederkehrende Schönwetterperiode. Tagestemperaturen von deutlich über 20 Grad sind in dieser Zeit keine Seltenheit. Der Name rührt von den im Frühlicht glitzernden Spinnweben her, die an das Silberhaar alter Frauen erinnern. Der Alt Weibersommer in den Tiroler Bergen verbindet den Menschen mit der Natur wie keine andere Jahreszeit und gilt als absoluter Geheimtipp für alle die die Natur lieben und innere Ruhe suchen Jeder der zu dieser Jahreszeit seinen Urlaub in Tirol verbrachte kann wird dies bestätigen können.

Und doch, wenn man genau hinsieht spürt man eine gewisse Anspannung. Die bunten Blätter fallen leise von den Bäumen. Ab und zu entdeckt man Eichhörnchen die schnell noch ein paar Nüsse sammeln. Die Wildtiere verlassen langsam die höher gelegenen Gebiete und auch die Kühe und Schafe werden von den Almen ins Tal gebracht und traditionell und gemütlich wird das ein oder andere  Fest gefeiert, welche nicht als Massenspektakel ausgebaut wurden. Natur und Mensch bereiten sich auf den Winter vor. Und ab Dezember ist es wieder vorbei mit der Ruhe und der Ausgeglichenheit, denn dann stürmen wieder tausende Touristen das Land und niemand hört mehr in der Hektik das Herz der Alpen schlagen. Wenn die Gipfel weiß erstrahlen, bringen in etwa 240 Wintersportorten rund 1300 Seilbahnen und Lifte die Skifahrer, Carver und Snowboarder in die Höhe.

Wer noch nicht so sicher ist auf den Brettern, kann von einem der 1700 geprüften Skilehrer die ersten Schwünge erlernen. Gemächlicher geht es auf den fast 3000 Kilometern geräumten Wanderwegen oder auf den nahezu 5000 Kilometern gespurten Loipen zu, die zu ausgedehnten Touren durch die verschneite Bergwelt einladen. Tirol ist auch eines der wichtigsten Wintersportzentren Europas. So bekannte Skiorte wie St. Anton, Ischgl oder Kitzbühl locken alljährlich Tausende von Touristen in das Land. Etwas preisgünstiger, aber keinesfalls weniger attraktiv ist das Zillertal. Gletscher, wie der Hintertuxer-Ferner oder der Stubaier-Ferner bieten Schneespaß über das ganze Jahr.

Fast schon nicht mehr wegzudenken ist das Apres-Ski-Vergnügen. Vor allem Ischgl und St. Anton bieten Stimmung und gute Laune nach dem Pistenspaß. Wohl eine der bekanntesten Tiroler Hütten ist die vom Mooserwirt in St. Anton, wo der DJ schon am späten Nachmittag die Masse in Wallungen versetzt.

 

 

 

 

 

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