Östlich der Stadt
Salzburg erwartet das Salzkammergut seine Besucher. Den
einzigartigen Charme dieser Gegend schätzten schon die
Österreichischen Kaiser und Adeligen, die hierher zur
Sommerfrische kamen. Die malerischen Seen mit ihrem sauberen
Wasser (das Wasser vieler Seen hat Trinkwasserqualität) und den
verträumten Orten sind ein wundervolles Ausflugsziel. Besonders
im Sommer schätzt man die Abkühlung im Fuschlsee, im Mondsee, im
Attersee, im Wolfgangsee oder im Hintersee.
Der Wolfgangsee
ist einer der beeindruckendsten Seen Österreichs. Mit der
Wolfgangseeschifffahrt kann man den herrlichen See und sein
Umland auf dem Wasserweg erkunden. Der Ort St. Wolfgang am Ufer
des Wolfgangsees ist durch die Operette „Im weißen Rössl“ (1931)
berühmt geworden. Auf der Seepromenade steht das Denkmal ihres
Komponisten Ralph Benatzky. Auch Robert Stolz wurde hier per
Denkmal verewigt. 25 000 Gäste täglich besuchen St. Wolfgang an
Spitzentagen. Viele trinken im Hotel „Im Weißen Rössl“ Kaffee.
Der Kernraum des
Salzkammerguts umfasst die Orte Bad Ischl, Hallstatt und Bad
Aussee, es wird auch gerne als das Innere Salzkammergut
bezeichnet. Gmunden, die Residenzstadt der Salzherren, das Land
um den Mondsee und das Salzburger Salzkammergut werden hingegen
als das äußere Salzkammergut bezeichnet.
Für Ferien und
Urlaub bietet sich das Äußere und Salzburgische Salzkammergut
an. Seen und Berge sind hier nicht so dicht gedrängt wie etwa in
Hallstatt. Die Ausläufer der Alpen bilden eine beeindruckende
Kulisse. Die sanften Hügel, die dichten Wälder und die ebenen
und weiten Seegrundstücke sind charakteristisch für diese
Urlaubsregion.
Durch die
zerklüftete, alpine Bergwelt des Dachsteinmassivs führt der
bestens angelegte und sichere Heilbronner Rundwanderweg. Der
höchstgelegene Wanderweg Oberösterreichs beginnt am Krippenstein
(2100 Meter Seehöhe), auf den Wanderer ohne Mühe mit der
Dachsteinbahn Obertraun gelangen. Hier können auch Familien mit
Kindern eine Bergwelt erleben, die sonst nur erfahrenen
Alpinisten und Bergsteigern zugänglich ist. Auf
dem "Karstlehrpfad am Krippenstein" erfährt der Wanderer viel
über die regionale Karstlandschaft. Die Hälfte der
Dachsteingruppe (und ein Großteil des Toten Gebirges) gehört zu
diesem Landschaftstyp. Der Lehrpfad macht gezielt auf spezielle
Karstphänomene aufmerksam.
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Die Naturlandschaft
der Dachsteinregion, mit ihren charakteristischen Höhlensystemen
und Karsterscheinungen, den vielfältigen und einzigartigen
ökologischen Nischen von Flora und Fauna, weist die Qualität
eines Naturparks von Weltgeltung auf. Die reichen Salzvorkommen
dieser Landschaft stellen die enge Verbindung von Natur- zu
Kulturerbe her. Salz und Salzindustrie wurden hier zum
Kulturgründer" und zur Triebfeder kultureller Entwicklung.
Die Dachstein
Eishöhle ist eine der größten Eishöhlen der Welt. Bei einer
Länge von nur zwei Kilometern weist sie eine imposante Eismasse
von etwa 30 000 Kubikmetern und eine Eisdicke von bis zu 25
Metern auf. Mehr als 150 000 Menschen wandern jährlich durch die
unterirdischen Eishallen ("König-Artus-Dom", "Parzifaldom" und
"Tristandom"). Für die Eisbildung im Höhlenbereich sind zwei
Faktoren verantwortlich: Niedrige Temperaturen und genügend
Wasser. Niedrige Temperaturen werden durch die Luftzirkulation
garantiert, die sich im Winter in die Höhle hinein und im Sommer
aus der Höhle hinaus bewegt. Für ausreichend Wasser in der Höhle
sorgt die Schneeschmelze im Frühjahr (Sickerwasser).
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Auf einer
Bergkuppe zwischen dem Atter- und dem Traunsee liegt der
Wildpark Hochkreut. Die Gehege mit Tierarten wie Rot- und
Damhirsche oder Mufflons sind ausgesprochen naturnah
eingerichtet. Teilweise können die Besucher durch die Gehege
gehen. Themenlehrpfade vermitteln Kindern Wissen über die Natur
(Vogelstimmenlehrpfad, Pilzlehrpfad, Froschlehrtümpel).
Umgeben von den
Bergen des Toten Gebirges liegt der Cumberland Wildpark. 70
Arten mit 500 Tieren leben hier auf rund 60 Hektar Fläche. Der
Wildpark ist eine wichtige Stätte für vom Aussterben bedrohte
Tiere (zum Beispiel Urwildpferde und Waldrapp oder Mönchs- und
Bartgeier). Durch das Areal führen kilometerlange Wanderwege,
die im Winter geräumt sind.
In der
Kulturlandschaft Salzkammergut – Teile wurden sogar zum Unesco
Weltkulturerbe ernannt – finden sich zahlreiche
Sehenswürdigkeiten. Ob actionreiches Strandbad oder einsam
gelegene Badebucht, in diesem kleinen Paradies werden
Urlaubswünsche wahr. Wem Sonnentanken, Schwimmen und Wassersport
zu wenig reizvoll erscheinen, der kann an den Salzburger Seen
auch kulturelle und kulinarische Hochgenüsse erleben. Besonders
sehenswert sind die Kaiserstadt Bad Ischl, das verträumte St.
Gilgen, Strobl und das schon in Oberösterreich gelegene Gmunden.
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Auch nördlich der
Stadt Salzburger versprechen Seen Badefreuden. Hier sind der
Wallersee, der Mattsee und der Obertrumer See gelegen. Im Sommer
ist die Seenregion auch bei Salzburgern sehr beliebt. Feste und
Aktivitäten für Kinder stehen daher häufig am Programm. Die
Salzburger Seen erreicht man nicht nur mit dem eigenen Wagen.
Auch öffentliche Verkehrsmittel verbinden die Orte gut mit der
Landeshauptstadt Salzburg. Besonders reizvoll ist auch ein
Radausflug zu einem der Seen.
Die
Salzgewinnung, die schon seit der älteren Eisenzeit betrieben
wurde, stand übrigens Pate für den Namen dieser reizvollen
Gegend im österreichischen Alpenvorland. So reich mit dem
kostbaren Salz gesegnet, war das Salzkammergut Objekt der
Begierde vieler Herrscher. König Ottokar II von Böhmen machte
den Anfang: Er regierte das „Ischlland“ noch vor den
Habsburgern, die bald nach ihrer Machtergreifung schon die
Salzbergwerke an der Traun unter ihre Kontrolle brachten. Eine
Tatsache, welche die mächtigen Erzbischöfe Salzburgs – damals
ein von Österreich unabhängiger Kirchenstaat – nicht hinnehmen
wollten. Sie zettelten einen Krieg an, aus dem Herzog Albrecht
I. als Sieger hervorging. Ab 1297 organisierte seine Witwe
Elisabeth das Salzwesen neu und unterstellte die Salzgewinnung
dem Einflussgebiet der Hofkammer. Das mit dem heutigen
Finanzministerium vergleichbare Amt der Habsburger-Monarchie
lieferte also den zweiten Baustein zum vielbesungenen Namen.
1524 findet sich in einer Urkunde erstmals die Bezeichnung „cammergut
des Saltzs“.
Wer anno dazumal
ins Salzkammergut reisen wollte, benötigte eine besondere
Bewilligung. Noch bis ins 17. Jahrhundert wachte das Salzoberamt
in Gmunden über alle Ein- und Ausreisenden über „dieses
fürstliche Kleinod des Salzsiedens“ wie es einmal 1561 genannt
wurde. Dass sich der historische Begriff „Salzkammergut“ bis
heute gehalten hat, ist dem Umstand zu verdanken, dass weder
eine geographische noch eine politische Bezeichnung die beliebte
Urlaubsregion definiert. Denn: 72 Prozent des Salzkammerguts
liegen in Oberösterreich, 16 Prozent in der Steiermark und 12
Prozent in Salzburg.
Weitere
Informationen:
Salzkammergut
Tourismus-Marketing GmbH
Wirerstraße 10
A-4820 Bad Ischl
Tel. +43(6132)21306
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