Das Herz zwischen Enns- und Steyrtal
bildet der Nationalpark Kalkalpen - das größte zusammenhängende
Waldgebiet Österreichs. Viele seltene und gefährdete Tiere und
Pflanzen finden hier eine Heimat.
Hunderte Kilometer unverbaute,
glasklare Gebirgsbäche, 800 sprudelnde Quellen, stille Täler und malerische
teilweise bewirtschaftete Almen prägen diesen einzigartigen Lebensraum. Viele
markierte Wanderwege und ausgewiesene Rad- und Reitrouten erwarten die Besucher.
Bei geführten Erlebniswanderungen lernt man die Natur spielerisch kennen, für
Abenteuerlustige gibt’s Höhlentouren und Übernachtungen im Biwak.
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Hier schöpft die Natur aus dem
Vollen. Es gleicht schon fast den Waldweiten Kanadas und bietet
unerschöpfliche Natur-Ressourcen. Die Schönheit der Kalkalpen, die vor 180
Millionen Jahren ein Korallenriff im warmen Meer waren und heute noch Zeitzeugen
im Fels frei gibt, ist die Heimat von unzähligen Tieren wie dem Steinadler, der
majestätisch seine Kreise in himmlischen Höhen zieht, oder der lustige
Fischotter der, wenn man Glück hat, in einem der Gewässer zu sehen ist. Auch der
Luchs ist hier seit längerer Zeit wieder beheimatet und findet einen idealen
Lebensraum vor. Ein jeder Schritt, ein jeder Augenblick in diesem Paradies ist
ein Erlebnis für sich und begeistert Jung und Alt. So ist es kein Wunder, das
man hier Menschen von 1 - 100 Jahre trifft und jeder von dieser
einzigartigen Idylle schwärmt.
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Vielfältig ist auch das Rad- und Mountainbike-Wegenetz.
Das Spektrum reicht von gemütlichen Einfahrtouren auf asphaltierten Güterwegen
und flachen Forststraßen rund um idyllische Dörfer über die Trassen von
stillgelegten Waldbahnen bis zu Routen entlang von Flussläufen bis hinauf zu den
bewirtschafteten Almen und Hütten. Sanfte Aufstiege gibt es genauso wie
Gipfeltouren, die an die Substanz gehen. Übersichtstafeln an den Ausgangspunkten
und eine einheitliche Wegbeschilderung vereinfachen die Orientierung.
Einkehrmöglichkeiten, in denen nicht nur regionale Schmankerl aufgetischt
werden, sondern auch Werkzeug für eventuelle Pannen bereit liegt, gibt es
entlang der Routen genug.
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Den Nationalpark Panoramaturm am Wurbauerkogel, das
Nationalparkzentrum in Molln und das Besucherzentrum Ennstal in Reichraming
sollte man übrigens unbedingt gesehen haben. Von der eindrucksvollen Glaskonstruktion
des Panoramaturms in Windischgarsten genießt man einen faszinierenden
Panoramablick auf das verkarstete Tote Gebirge und 21 Zweitausender der
umliegenden Bergketten. Dort untergebracht sind die Ausstellung „Faszination
Fels" und ein Felsenkino, in dem der 15-minütige Film über die eindrucksvollen
Leistungen der Tiere im Fels kleine und große Besucher gleichermaßen in seinen
Bann zieht.
Ein besonderes
Highlight sind die Nationalpark-Themenwege und die geführten Wanderungen mit
Nationalpark-Betreuern. Sie erleben dabei Natur mit allen Sinnen und erfahren
Wissenswertes über Tiere, Pflanzen und die alte Kulturlandschaft an der
Eisenstraße. Acht Gemeinden im Steyrtal, Ennstal und Windischgarstnertal haben
Anteil an der Fläche des Nationalpark Kalkalpen: Molln, Reichraming, Großraming,
Weyer-Land, Rosenau am Hengstpaß, Roßleithen, Windischgarsten und St. Pankraz.
Weitere Informationen:
Nationalpark Oberösterreichische Kalkalpen GmbH.
Nationalpark Allee 1
A-4591 Molln
Tel.: 07584 - 36 51
nationalpark@kalkalpen.at
www.kalkalpen.at
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