Kärntens einzigartige Berg- und (Bade) Seen-Landschaft wird bei den
ersten warmen Sonnenstrahlen zu einem einzigen Outdoor-Fitness-Center. In allen
Höhenlagen sind Nordic Walker, Wanderer, Läufer und (Mountain)Biker unterwegs.
Kärnten bietet mit seinen hochalpinen Lagen, seinen Mittelgebirgen und seinen
weiten Ebenen beste Voraussetzungen. In den letzten Jahren hat
sich Kärnten zu einer Wohlfühl-Destination
ersten Ranges entwickelt.
Auch
Kunst und Kultur
haben mit Kärnten mehr gemeinsam als nur den Anfangsbuchstaben. Kultur-Erlebnis
in Kärnten ist die Begegnung mit der über 1000jährigen Geschichte des Landes und
das Spüren eines fruchtbaren Spannungsfeldes der Gegenwart am Schnittpunkt
dreier Kulturkreise. Historische Kunstschätze, internationale Musikfestivals,
Architektur, Malerei, Theater und die Kärntner Chöre machen das Land zu einer
unvergleichlichen kulturellen Bühne.
Das südlichste
Bundesland Österreichs verfügt über
zahlreiche Kunstschätze die diese reiche Vergangenheit illustrieren - von den
keltisch-römischen Ausgrabungen am Magdalensberg bis zu der unglaublich
vielfältigen sakralen Kunst - der Gurker Dom ist eines der bedeutendsten
Bauwerke im deutschen Sprachraum. Von den Renaissance-Arkadenhöfen bis hin zu
profanen Baudenkmälern wie der archaisch wirkenden Hochofenanlage in der Heft
bei Hüttenberg (19.Jh.), die heute als Ausstellungszentrum dient. Eine barocke
Schatzkammer ist das Benediktinerstift in St. Paul/Lavanttal.
Kärnten verbindet man auch mit
unzähligen Badessen mit bester Wasserqualität. Doch das südlichste Bundesland
Österreichs hat nicht nur die wärmsten, höchsten, szenigsten, stillsten – und
wie viele auch meinen schönsten – Seen, sondern ein wahres Füllhorn an gesunden
Quellen, actiongeladenen Flusskilometern, tosenden Wasserfällen, geheimnisvollen
Mooren, gleißenden Gletschern, wanderbaren Bächen und vor allem kristallreines
Trinkwasser aus beinahe allen Leitungen. In dieser Kulisse zwischen tosenden und
stillen Wassern und der mächtigen Bergwelt der Tauern mit dem Großglockner sowie
den sanften Kuppen der Nockberge warten zahlreiche Highlights im, am und rund
ums Wasser.
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Die Drau zieht sich als der
bestimmende blaue Fluss durch ganz Kärnten. Sie bietet an ihrem Oberlauf
unberührte Natur und wilde Wasser. Hier kann man sich auf die DrauSafari
einlassen, paddelt - begleitet von kundigen Führern – in originalen Drau-Kanus
flussabwärts. Haltepunkte am Ufer geben vom Wasser aus Einblick in ansonsten
verborgene Tier- und Pflanzenwelten. Beim stillen Dahingleiten am Wasser, erlebt
man die leisen Geräusche des Fluss-Sands und entdeckt seltene Vögel wie
Flussuferläufer, Eisvogel oder Graureiher. Auf der knapp 60 km langen Strecke
zwischen Oberdrauburg und Spittal können je nach Lust und Ausdauer
unterschiedliche Strecken gebucht werden.
Am westlichen und östlichen Kärntner
„Wassertor“ wird eine alte Tradition wieder intensiviert – das Flössern. Früher
hatte die Drau als Wasserstraße große Bedeutung. Die Plättenschifffahrt verband
Kärnten mit Osijek in Kroatien und stellte eine kostengünstige Variante zum
Transport sperriger Güter, wie Holzkohle und Erz dar. Heute können Familien von
Oberdrauburg oder Lavamünd aus auf den Drauwellen auf sicheren Flößen die
verträumten Buchten und Auen erleben. Und weil auch Flussluft hungrig macht,
wartet eine zünftige Jause auf die „Floßknechte“.
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Doch die Drau ist nicht nur
Wasserstraße sondern auch erfrischender Begleiter für die „Helden der
Landstraße“ – die Pedalritter. Am Drauradweg, der ideal für Familienradler ist,
warten wunderschöne Haltepunkte am Wasser, jedoch auch jede Menge kulinarischer
Verlockungen, die mit bestem Quellwasser zubereitet werden. Im Sommer trifft man
mit etwas Glück auf die sagenhaften Wassernixen von Weißenstein, nahe Villach.
Sie erscheinen einmal täglich in ihren wasserseidenen Gewändern, empfangen die
erschöpften Radler, bieten Erfrischung und Information um das köstliche Nass.
Ein großes Wasserportal ermöglicht den Zutritt zum zauberhaften Reich der
Wassernixen. Auf fünf verschiedenen Abschnitten entlang der Drau haben Radfahrer
die Gelegenheit, sich auszuruhen und den Pulsschlag der Kärntner Lebensader zu
hören.
Im Seental
Keutschach, östlich von Klagenfurt, begibt man sich auf einem Radwanderpfad
zurück zu den tiefsten Wurzeln der Kärntner Geschichte. Am Keutschachersee
wurden Pfahlbauten aus der Steinzeit (ca. 2.000 v. Chr.) entdeckt, am St.
Kathreinkogel findet man sogar noch ältere Spuren (7.000 v. Chr). In Klagenfurt
selbst sind auf einem dichten Netz von Radwegen insgesamt 22 historische Bauten
und Schlösser "abzuklappern". Das wunderschöne Schloss Hallegg etwa, mit seinen
Renaissance-Innenhöfen oder das Stift Viktring, in dem sich die bedeutendsten
Glasgemälde Kärntens befinden und in dem jeden Sommer ein vor allem von der
Jugend begeistert aufgenommenes Musikfestival ("Musikforum Viktring")
stattfindet. Ähnliches - nämlich Burgen- und Schlosswandern per Rad - gilt
übrigens auch für die Region St. Veit. 12 Tourenvorschläge führen zu den
schönsten Burgen Kärntens, darunter Hochosterwitz oder Frauenstein.
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Lohnenswert ist bei Spittal ein
Abstecher zum Millstätter See, dem Juwel der Kärntner Badeseen.
Wer sich auf Wanderungen im Kärnten begibt, entdeckt auf vielen
Pfaden mystische, sprudelnde und versteckte Quellen, denen in manchem Fall sogar heilbringende
Wirkung nachgesagt wird. Unbestritten ist jedenfalls die Qualität so manchen
Heilwassers, das in Tonkrügen aufbewahrt viele Monate stabil und ausgezeichnet
genießbar bleibt.
In Bad Eisenkappel gelangt man ins so genannte
„Tal der 1.000 Quellen“, eingebettet in den Karawanken. Hier betritt man
Österreichs ersten und einzigen Mineralwasser-Wanderweg, der an einer Fülle von
großen und kleinen Quellen vorbeiführt, ausgestattet mit Erlebnis- und
Experimentierstationen rund ums blaue Gold. Die besonderen Kräfte des Wassers hat im Lavanttal
rund um Bad St. Leonhard bereits im 16. Jahrhundert der berühmte Arzt Paracelsus
erkannt, dem dort auch eine eigene Quelle geweiht ist. Sechs markiert
Quellwanderwege führen im Lavanttal zu einer Reihe von Naturschönheiten und
historischen Plätzen. Die Wanderungen reichen von 6 bis 24 Kilometer
Der Frühling beginnt in Kärnten
schon früher als im Rest von Österreich. Der Grund: Das südlichste Bundesland
ist mehr vom mediterranen als vom alpinen Klima beeinflusst.
Überdurchschnittlich viele Sonnenstunden und unterdurchschnittliche
Niederschlagsmengen sind die Folge. Milde Temperaturen herrschen zwischen
Großglockner und Karawanken schon ab Ende März. Anfang Mai kündigen sich am
Millstätter See oder Wörthersee bereits die Badetemperaturen des Juni an. Damit
nimmt der Frühling schon den Sommer vorweg. Traditionell ist der Kärntner Frühling eine Saison für Urlauber, die
sich nicht nur erholen, sondern auch in frischer Natur bewegen wollen, die
kulturelle und Natur-Erlebnisse suchen und dabei auch Wohlgefühl finden.
Die Jahrhundertwende
brachte mit den „Sommerfrischlern“ einen Aufwind für die Architektur. Am
Wörthersee entstand eine Reihe prachtvoller Jugendstilvillen, die mit ihren
Glasveranden und Holzbalkonen zum Inbegriff der „Wörthersee-Architektur“
geworden sind. Typisch für die Kärntner Architektur sind die Bauernhäuser, die
Kärntens Wege säumen. An deren Gabelungen sind mehr als 1500 Bildstöcke -
geschickte Wegweiser und Mahner für ein kurzes Gebet unterwegs.
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Einen Blick ins
Mittelalter gewähren die zahlreichen Burgen Kärntens. Die wohl imposanteste ist
die Burg Hochosterwitz bei Launsdorf. Sie ragt selbstbewusst auf einem 150 Meter
hohen Kalkfelsen auf. Wer sie erobern wollte, musste 14 Tore stürmen. Heute
erleichtert ein „Ritterlift“ den Aufstieg. Blickpunkt für Freunde der
zeitgenössischen Architektur sind das Steinhaus des bekannten Kärntner
Architekten Günther Domenig am Ossiacher See und der schwebende „Blaue Würfel“,
der am Stadtrand von Klagenfurt das Europäische Design Depot des bekannten
Architekten Laurids Ortner beherbergt.
Umwege lohnen sich,
denn das eine oder andere kulturelle Kleinod findet sich abseits der
Hauptstraßen. In der Kirche in Tanzenberg bei Klagenfurt stößt man auf
eindrucksvolle, moderne Fresken des Kärntner Malers Valentin Oman. Einen
anschaulichen Querschnitt durch die zeitgenössische bildende Kunst gibt auch der
Kreuzweg in Stein im Jauntal; jede Station wurde von einem anderen Künstler
individuell gestaltet. An die international bekannte Künstlerin Kiki Kogelnik
erinnern in ihrem Heimatort Bleiburg und vor dem Landhaus in Klagenfurt Brunnen.
Zwei Häuser weiter findet sich in Bleiburg noch ein Museum, das man sich nicht
entgehen lassen sollte: Der aus Deutschland stammende Maler Werner Berg hatte
hier im Kärntner Unterland seine Seelen-Landschaft gefunden und sie in zahllosen
Ölbildern, Zeichnungen und Holzschnitten festgehalten. Neben den
zahlreichen Galerien im Lande ist es vor allem die „Kärntner Landesgalerie“ in
Klagenfurt, die das ganze Jahr lang einen Überblick über modernes bildnerisches
Schaffen bietet.
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So spannend kann
Geschichte sein: Die Kärntner Museen sind viel mehr Erlebniswelten denn trockene
Ausstellungen. Und sie bieten viel Abwechslung: In Treibach-Althofen werden die
Entdeckungen des Dr. Carl Auer von Welsbach, des Vaters der Glühbirne, gezeigt.
Über einen Almpfad gelangt man zum Berg- und Almmuseum „Pöllingerhütte“ auf der
Gerlitzen, in dem das harte Leben der Bergbauern nachvollziehbar ist. Eine Reise
um den Globus gleicht ein Besuch im Heinrich-Harrer-Museum in Hüttenberg. Der
große Entdecker und Tibet-Forscher öffnet in seinem Heimatort eine
beeindruckende völkerkundliche Sammlung für Besucher. Weitere Kärntner
„Museums-Schmankerl“: das Perchtenmuseum in Oberdrauburg, das Villacher
Fahrzeugmuseum und das Porsche-Museum in Gmünd.
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