Von Salzburgs
Hausbergen genießt man einen wundervollen Blick auf Salzburg und
Umgebung.
Untersberg
Der mächtige Berg im Süden von
Salzburg ist ein beliebtes Ausflugsziel. Im Sommer locken eine
Vielzahl an Wanderwegen, im Winter eine traumhafte Schiabfahrt.
Die ganzjährig betriebene Seilbahn bringt Wanderer, Ausflügler
und Schifahrer an den Gipfel, ganz bequem und ohne Strapazen.
Während der Fahrt kann man einen herrlichen Blick auf die
umliegende Landschaft genießen. Auf dem Gipfel angelangt, warten
weitere sportliche Herausforderungen: anspruchsvolle
Klettertouren, Eishöhlen, alpinistische Pfade durch eine
bezaubernde Naturlandschaft. Gemütliche Hütten laden Wanderer
und Ausflügler zum Verweilen ein, bei zünftiger Jause und kühlen
Getränken kommt man schnell wieder zu Kräften für die nächste
Tour.
Kapuzinerberg
Mit seinen 636m der höchste
Stadtberg, wurde früher „Imberg" genannt. Seine Ausläufer wurden
schon in der Steinzeit besiedelt. Heute ist das Kapuzinerkloster
von weit her zu sehen, auch die Stefan-Zweig-Villa (in
Privatbesitz) und ein Mozart-Denkmal befinden sich am
Kapuzinerberg. Der dicht bewaldete Berg ist ein beliebtes
Naherholungsgebiet für die Salzburger. Zahlreiche Wege führen
über den Berg, Spaziergänger und Laufsportler haben sie
gleichermaßen in Besitz genommen. Wie natürlich der Lebensraum
Kapuzinerberg ist, zeigt eine erstaunliche Tatsache. Denn hier
wohnen nicht nur seltene Vögel und Eichhörnchen, auch eine
kleine Population an Gämsen (!) lebt am Kapuzinerberg.
Gaisberg (1286m)
DER Hausberg der Salzburger.
Wegen des atemberaubenden Panoramas, das man an klaren Tagen von
hier aus bewundern kann, ist der Gaisberg ein beliebtes
Ausflugsziel. Von seiner Spitze kann man bei guter Fernsicht bis
zum Chiemsee und zum Dachstein sehen. Vom Mirabellplatz führt
eine Busverbindung auf den Berg. Ein schöner Spaziergang ist
auch der Gaisberg-Rundweg. Ausflugsgasthäuser heißen ihre
Besucher willkommen.
Nonnberg
Am Nonnberg steht das älteste
ununterbrochen bestehende Frauenkloster im deutschen Sprachraum.
Es wird von Benediktinerinnen geführt. Die Gründung geht auf den
Heiligen Rupert zurück, der dieses Kloster um 700 vom hl. Rupert
für seine Nichte Erentrudis stiftete. Erst vor wenigen Jahren
wurden die romanischen Fresken (ca. 1150). in der spätgotischen
Basilika mit Krypta freigelegt. Sehenswert ist außerdem die
Johanneskapelle mit Altar in der Art des Veit Stoß (1498).
Mönchsberg
Am Mönchsberg, auf dem die
Festung thront ist ebenfalls ein bei Salzburgern sehr beliebtes
Erholungsgebiet. Durch die idyllischen Wäldchen führen kleine
Wege, nicht nur Kinder finden hier genug Platz um sich
auszutoben. Im Winter treffen sich Salzburger Kinder hier zum
Schlittenfahren.
|