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DOM ZU GURK
 
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DOM ZU GURK


    Kulturdenkmal von europäischem Rang

 

Er zählt zu den bedeutendsten romanischen Kirchenbauten Österreichs, ja Mitteleuropas, der mächtige Dom zu Gurk. Erbaut über dem Grabmal der großen Kärtner Heiligen Hemma, rückte er ins Blickfeld der Weltöffentlichkeit durch den Besuch des Papstes 1988. Kunstkennern ist er ein Inbegriff architektonischen Zusammenklangs von Majestät und Frömmigkeit.

Das Gotteshaus, das Hemma selbst erbauen ließ und 1043, zwei Jahre vor ihrem Tod, den Benediktinerinnen übergab, war eine Marienkirche. Ein Mariä-Himmelfahrts-Heiligtum ist auch der Dom, der ab 1140 entstanden ist und dessen frühbarocker Hochaltar die Gottesmutter in einem reichgegliederten Aufbau von Heiligenstatuen und Säulen zeigt.

Reich an Kunstschätzen sind Dom und Bischofskapelle im Inneren wie außen, kostbar die Fresken und die Altäre, die Glasmalereien und die Plastiken der Apsiden, die Zeugnisse von Romanik, Gotik, Renaissance und Barock.

Die romanische Basilika aus dem 12. Jh. zählt zu den bedeutendsten Bauwerken europäischer Sakralkunst. Im Laufe ihrer Geschichte ist dieses als Bischofskirche errichtete Gotteshaus ein Gesamtkunstwerk der unterschiedlichsten Stilepochen geworden. Die Unterkirche wird von 100 Säulen getragen.

In der unterirdischen Krypta befindet sich der Sarkophag einer echten Heiligen, der wundertätigen Hemma von Gurk! Die Krypta zählt zu den größten ihrer Art und übertrifft hinsichtlich der Schönheit des Raumes alle vergleichbaren Schöpfungen. Die zierlichen Säulenschäfte und die überschneidenden Gewölbe heben die Grenzen des Raumes auf, besonders die schrägen Durchblicke lassen märchenhafte Bilder erscheinen.

Der Besucher wird von der Hallenkrypta fasziniert sein - zweifellos ein einzigartiger Versuch hohe ästhetische und technische Standards, der die Auswirkungen der Kirchenreform auf die Architektur in gleichem Maße widerspiegelt wie Einflüsse der islamischen Architektur (Omayaden), die von den Kreuzfahrern mitgebracht wurden.

1998 wurde der Ort Gurk vom Europarat zur Europagemeinde ausgezeichnet. Am 25. Juni 1988 besuchte Johannes Paul II. den Dom und betete in der Krypta am Grab der Heiligen Hemma. Der erste Papstbesuch in der Geschichte Kärntens war zugleich ein mediales Großereignis und führte tausende Menschen zu einer Messe unter freien Himmel vor dem Dom.

Das Kulturdenkmal von europäischem Rang ist alljährlich Anziehungspunkt für hunderttausende Pilger. Die Wallfahrer kommen vor allem, um die heilige Hemma zu grüßen.


Weitere Informationen:

Dom zu Gurk
Domplatz 11
9342 Gurk
Tel: 04266 / 82 36 - 0
Fax: 04266 / 82 36 - DW 16
www.dom-zu-gurk.at

 

 

 

 

 

 

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