LÄNDERAUSWAHL

DACH F   SIE SIND HIER: ÖSTERREICH > SIGHTSEEING > ERLEBNISZÜGE > PÖSTLINGBERGBAHN   

        
 

magellanworld
 

PÖSTLINGBERGBAHN
 
BUNDESLÄNDER
SIGHTSEEING
ERLEBNISZÜGE
PÖSTLINGBERGBAHN
SEMMERINGBAHN
ZILLERTALBAHN
 
 
 
 
 
 
 
 
 

PÖSTLINGBERGBAHN


    Schön schräg auf den Pöstlingberg

 

Der 539 m ü. d. M. gelegene Pöstlingberg mit seiner hochragenden Wallfahrtskirche und der prächtigen, umfassenden Fernsicht auf Linz und die mehr als 300 km lange Alpenkette vom niederösterreichischen Schneeberg bis zu den Salzburger Alpen mit dem bayrischen Hohenstaufen ist das Ziel zahlreicher Wallfahrer und Naturfreunde.
 

 

Die Pöstlingbergbahn, die bereits seit dem Jahr 1898 in ihrer ursprünglichen Form in Betrieb ist, überwindet auf einer 2,9 km langen Strecke einen Höhenunterschied von 255 m. Die Steigung beträgt, mit Ausnahme der ebenen Endhaltestelle und der nur 3 % geneigten Ausweichen, fast durchwegs 105 ‰. Die Pöstlingbergbahn ist die steilste Adhäsionsbahn Europas - eingetragen im Guiness-Buch der Rekorde - und führt vom Bergbahnhof Urfahr hinauf zum Wahrzeichen von Linz.

Die Arbeiten an der Pöstlingbergbahn wurden 1897 begonnen, bereits 1898 konnte die 2,9 km lange Strecke mit der Spurweite 1000 mm eröffnet werden. Anfangs bestand eine Kreuzung mit der Mühlkreisbahn, Ende 1898 wurde die Talstation jedoch an den heutigen Platz zum Mühlkreisbahnhof in Urfahr verlegt. Es werden 5 Stationen (Merkursiedlung, Tiergarten, Hoher Damm, Ob. Schableder und Hotel) angefahren. Die Bergstation der Pöstlingbergahn liegt in einem der sieben Befestigungstürme, die um 1840 am Pöstlingberg errichtet wurden. 1898 wurde das Hotel am Pöstlingberg eröffnet. 1906 entstand als neue Fremdenverkehrsattraktion ebenfalls in einem Befestigungsturm die bis heute beliebte Grottenbahn.

Die Grottenbahn ist ein wichtiger Teil der Märchenwelt am Pöstlingberg. Tief in der Grottenbahn in Linz dreht der elektrisch angetriebene Drachenzug "Lenzibald" seine Runden. Auf einer kreisförmigen Bahn fährt Lenzibald durch den äußeren Verteidigungsring des maximilianischen Befestigungsturms und bringt so Kinder und Eltern in das Reich der Zwerge und Elfen. Bei zwei Rundfahrten durch die Grottenbahn werden abwechselnd die linken und rechten Nischen mit den Zwergengruppen beleuchtet. Den Höhepunkt der Fahrt durch die Grottenbahn am Pöstlingberg bildet die dritte Fahrt, bei der die ganze Grotte im Lichterglanz erstrahlt und der Drache Feuer "speit".

Nach der Fahrt in der Grottenbahn besuchen Familien den Märchenkeller am Pöstlingberg. Über eine Treppe führt der Weg am "Kristallbergwerk" und dem "Königshof von Rapunzel" vorbei bis zum originalgetreu nachgebildeten Linzer Hauptplatz zur Zeit der Jahrhundertwende. In seinen Seitengassen finden Kinder die berühmtesten Märchen der Gebrüder Grimm mit lebensgroßen Märchenfiguren nachgestellt.

Während des Kriegs wurde die Grottenbahn am Pöstlingberg durch eine Fliegerbombe schwer beschädigt. Nach der Neugestaltung der Märchen- und Zwergengruppen erfolgte im Jahr 1948 die Wiedereröffnung der Grottenbahn Pöstlingberg mit "Lenzibald", dem Drachenzug. Zwei Jahre später wurde der Märchenkeller Familien zugänglich gemacht. Seit 1997 speit der Drachenzug in der Grottenbahn am Pöstlingberg Feuer. Die märchenhaften Ton- und Lichteffekte der Märchengruppen wurden im Jahr 1999 eingerichtet.

Der Liebling aller Kinder ist sicherlich der Drache Sebastian. Dieser Drache, das neue Maskottchen der Grottenbahn, wurde im Dezember 1995 auf den Namen "Sebastian, der Glücksdrache" getauft. Sebastian ist als lebensgroße Figur bei den Erlebnistagen im Einsatz und treibt mit den Kindern viele Späße.

Den Titel "steilste Adhäsionsbahn Europas bzw. der Welt" beruht auf einer Untersuchung von Georg Dauster, der als Ingenieur beim Bahnbau beteiligt war. Georg Dauster hat alle in den Jahren 1892 bis 1900 in Europa entstandenen Straßenbahnen untersucht und dabei zehn gefunden, bei denen längere Steigungen über 10% vorkommen. Auf kurzen Streckenabschnitten treten beispielsweise bei der Straßenbahn in Lissabon Steigungen bis 13,5 % auf; die Pöstlingbergbahn ist aber die einzige, bei der auf nahezu der gesamten Strecke, insbesondere durchgehend auf einem 1315m langen Abschnitt, eine Steigung von 10,5 % beibehalten wird.

Die von Josef Urbanski geplante steilste zahnradlose Bergbahn der Welt ging am 29. Mai 1898 in Betrieb. Bereits 1891 plante Urbanski eine Zahnradbahn von Urfahr auf den Pöstlingberg, jedoch scheiterte er an der Finanzierung. Um die Bauarbeiten zu finanzieren, arbeitet Urbanski mit der Wiener Baufirma Rausch zusammen, verliert jedoch den Einfluss auf das Unternehmen. 1897 kehrt Urbanski der Stadt Linz den Rücken, bei der Eröffnung 1898 findet der Name Urbanski keine Erwähnung.

1998 wurde eine Sonderbriefmarke "100 Jahre Pöstlingbergbahn" aufgelegt, der Betrieb erfolgt heute durch die Linz Linien. Mit ihrer ebenso außergewöhnlichen wie idyllischen Streckenführung ist die Pöstlingbergbahn eine Sensation für sich. Am Pöstlingberg erwartet Familien die "Erlebniswelt Pöstlingberg" mit der Grottenbahn, der sehenswerten barocken Wallfahrtskirche, der Aussichtsterrasse sowie der Linzer Zoo in den alten Wehrgräben am Fuß des Pöstlingbergs.

Die Wallfahrtskirche auf dem Pöstlingberg wurde 1738 bis 1774 errichtet und ist auch heute noch Ziel gläubiger Menschen. Eindrucksvoll sind auch die Festungsanlagen mit den charakteristischen runden Türmen I bis VI, die unter Erzherzog Maximilian zwischen 1831 und 1837 errichtet wurden. Hier hat man einen herrlichen Rundblick über die Stadt Linz und bei gutem Wetter bis in die Bergwelt der Alpen. Inzwischen ist der Pöstlingberg längst zum Hausberg der Linzer geworden.


Weitere Informationen:

Erlebniswelt Pöstlingberg
Linz AG
Tel.:+43 (0)732 3400-0
info@linzag.at
www.linzag.at

 


 

 

 

 

Seitenanfang

 


 

 
 

 

 

 

HOME