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MOZARTS GEBURTSHAUS

    In der Getreidegasse 9

 

Im Haus Getreidegasse Nr. 9 in Salzburg, wurde Wolfgang Amadeus Mozart geboren.

Die Familie Mozart lebte von 1747 bis 1773 im Haus Getreidegasse Nr. 9, hier wurde auch ihr Sohn Wolfgang Amadeus geboren. Heute ist die Wohnung der Familie Mozart ein Museum wo berühmte Ausstellungsstücke gezeigt werden. Man kann hier unter anderem die Kindergeige des weltbekannten Musikgenies sehen, außerdem seine Konzertgeige, sein Clavichord, das Hammerklavier, Portraits und Briefe der Familie Mozart.

Eröffnet wurde das Museum bereits am 15. Juni 1880 von der Internationalen Mozart-Stiftung. Alljährlich finden sich tausende Besucher aus aller Welt in dieser Gedenkstätte des großen Komponisten ein. Die Musikinstrumente gelangten von der Witwe Mozarts, Constanze Nissen (1762-1842) und ihren Söhnen Carl Thomas (1784-1858) und Franz Xaver Wolfgang (1791-1844) in den Besitz der Internationalen Stiftung Mozarteum. 1994 wurde die Mozart-Wohnung von Experten sorgfältig restauriert. Das Museum wurde nach modernster Museumstechnik neu gestaltet, um die kostbaren Exponate zu bewahren.

Insgesamt 26 Jahre lang wohnte die Familie Mozart im dritten Stock des "Hagenauer Hauses". Der Eigentümer, der Handelsherr und Spezereiwarenhändler Johann Lorenz Hagenauer (1712-1792), war ein guter Freund der Familie Mozart. Auch sein Name ist in der Stadt noch heute gegenwärtig. Der Platz direkt vor Mozarts Wohnhaus ist nach ihm benannt, außerdem nennt sich ein Cafe am Universitätsplatz nach dem Freund der Musikerfamilie.

Hier wurden ihre sieben Kinder geboren, von denen nur zwei das Kindesalter überlebten: 1751 Maria Anna Walburga ("Nannerl") und am 27. Januar 1756 "Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus" (Wolfgang Amadeus).

Ein Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner (1731-1795), erinnert sich in einem Brief an Maria Anna Berchtold zu Sonnenburg, wie der kleine "Wolfgangerl bath, daß er das 2te Violin spielen dörfte, der Papa aber verwieß ihm seine närrische bitte, weil er noch nicht die geringste Anweisung in der Violin hatte, und Papa glaubte, daß er nicht das mindeste zu leisten im Stande wäre... Ich bath, daß man ihn mit mir möchte spielen lassen, endlich sagte Papa, geige mit H: Schachtner, aber so still, daß man dich nicht hört, sonst musst du fort, das geschah. Wolfgang geigte mit mir, bald bemerkte ich mit Erstaunen, daß ich da ganz überflüssig seye, ich legte still meine Geige weg, und sah ihren H: Papa an, dem bey dieser Scene die Thränen der Bewunderung und des Trostes über die Wangen rollten..."

Die beiden Kinder Nannerl und Wolfgang hatten in ihrem Vater den besten Lehrmeister, dessen größtes Anliegen es war, die Begabung seines Sohnes zu fördern.

Im hinteren, dem Universitätsplatz zugewandten Teil des Hauses wurde 1985 in der ehemaligen Wohnung von Mozarts Nachbarin Babette von Moll, mit Hilfe von privaten Leihgebern eine "Bürgerliche Wohnung in Salzburg zur Mozart-Zeit" eingerichtet. Neben Möbeln und Gegenständen des täglichen Gebrauchs werden drei Themen dokumentiert: "Mozart und die Salzburger Universität", "Mozarts Freundschaft zu Salzburger Familien" und "Kirchenmusik und Heiligenverehrung". Die zweite Etage ist dem Thema "Mozart auf dem Theater" gewidmet. In zahlreichen Dioramen wird die Rezeptionsgeschichte der Opern Mozarts illustriert. Bühnenmodelle vom späten 18. bis ins 20. Jahrhundert führen die vielfältigen Interpretationsformen vor. In der ersten Etage von Mozarts Geburtshaus präsentiert die Internationale Stiftung Mozarteum jährlich wechselnde Sonderausstellung zum allgegenwärtigen Thema "Mozart".


Weitere Informationen:

Mozarts Geburtshaus
Getreidegasse 9
tel. ++43 (0)662 84 43 13
fax. ++43 (0)662 84 06 93
archiv@mozarteum.at
www.mozarteum.at

 


 

 

 

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