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 ANBAUGEBIETE & WINZER
 
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  ANBAUGEBIETE & WINZER
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DER WIENER HEURIGE
 
 
 
 
 
 

ANBAUGEBIETE & WINZER


   Weinanbau, Winzer und Weinproben

Weinanbaugebiete in Österreich

In den östlichen Bundesländern Österreichs - Niederösterreich, Wien, Burgenland und der Steiermark (auch die "österreichische Toskana" genannt) - ziehen sich fruchtbare und sanftgewellte Weinberge durchs Land. Auf Grund der relativ geringen Produktionsmenge zählt Österreich zu den "kleinen" Weinländern. Die hohe Qualität der Weine macht das Land jedoch zu einer der interessantesten Weinbauregionen der Welt, wie die Erfolge bei Weinmessen und internationalen Vergleichsverkostungen eindrucksvoll unter Beweis stellen. Rund 48.500 ha nimmt die Rebfläche der 16 Weinbaugebiete in Österreich ein. Spitzenreiter unter den Rebsorten ist der Grüne Veltliner, mit knapp über 48% Anteil an den Weißweinsorten. Bei den Roten führt der Blaue Zweigelt die Hitliste an (35% Anteil an der Rebfläche der Rotweinsorten). Mit fast 80% weißen Rebsorten zählt Österreich zu den klassischen Weißweinländern. Die Weinbautradition geht in manchen Gebieten 500 Jahre und länger zurück und erzählt von Kaisern und Königen, die sich an feinen Tropfen erfreuten. Pittoreske kleine Städte, verträumte Dörfer an Weinhängen und romantische Kellergassen mit idyllischen Weingütern warten darauf, entdeckt und erlebt zu werden.

 
 

 



 
NEUSIEDLERSEE-HÜGELLAND ...zu den Weinbaubetrieben
 
Zwischen dem Leithagebirge und dem Neusiedlersee gibt es zahlreiche önologische Schätze zu entdecken.
Blick auf Rust
Das gerühmte Klima Pannoniens
Ob weiß, rot oder süß, die Vielfältigkeit an Sorten und Weinstilen ist nirgends größer. Dem pannonischen Klima in seiner vollsten Ausprägung verdankt das Burgenland seine charaktervollen Weine. Das pannonische Klima ist geprägt durch kalte, schneearme Winter, heiße trockene Sommer und einen als Altweibersommer bekannten langen und milden Herbst. Der Neusiedlersee fungiert als Klimaregulator. Seine 320 qkm große Oberfläche mildert die extremsten Temperaturen und schafft dadurch ideale Voraussetzungen für den Weinbau. Vom See aus westwärts lässt man die sanften Hänge des Ruster Hügellandes hinter sich, durchquert die Wulkaebene und erreicht das Leithagebirge. Am Fuße der höchsten Erhebung, des Sonnenberges liegt Großhöflein. Die Weingärten liegen an den nach Süden und Südosten gerichteten Hängen des Leithagebirges.
Die Böden - jedem das Seine

Die Leithakalke ist die Heimat des Chardonnay und bekannt für seine Kalkböden. Am Hottergebiet von Großhöflein finden sich mehrere aufgelassene Steinbrüche, Relikte eines urzeitlichen Meeres. Von Kalkskelettboden, Kalkschutt, über Kreide, magere kalkhaltige Felsbraunerden bis hin zu kalkhaltigen Schwarzerden findet man Kalkböden in allen Schattierungen. In den Rieden Tatschler, Gloria, Dürr und Kreuzweingärten reifen auf diesen Kalkböden. Die kalkhaltigen Schwarzerden sind den Rotweinen, im speziellen Blaufränkisch und Zweigelt vorbehalten.
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empfehlenswerte Weinbaubetriebe:


 


 


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STEIERMARK                            ...zu den Weinbaubetrieben
 
Der Süden der Steiermark, dort wo die meiste Sonne lacht, ist die Heimat des steirischen Weins.
Weinberg bei Groß St.Florian
Die hübsche Berg- und Talwelt, verschwenderisch mit Obst, Gemüse und Reben gefüllt, hat eine besondere Anziehungskraft. Aus dieser Gegend stammen rassige Weißweine mit glasklar strömenden Fruchtnoten. Welschriesling, Gelber Muskateller, Sauvignon blanc ebenso wie Chardonnay sind die Aushängeschilder der Steiermark - Weinstraßen laden zum Erkunden ein. Ganz im Osten findet sich die Südoststeiermark, mit vielen kleinen Winzern, vulkanischen Böden und einladenden Thermen. Der Traminer ist hier eine Spezialität. Pannonisches und mediterranes Klima greifen ineinander. Ganz im Westen hat der Schilcher, gewonnen aus der Blauen Wildbacherrebe, das Sagen. Die kleine Weststeiermark weiß durch ihre rassige Charme (wie der Schilcher) zu überzeugen und die Weinstraße von Ligist nach Eibiswald zeigt den Weg dazu. Zwischen beiden erstgenannten Weinbaugebieten liegt die mediterran beeinflußte Südsteiermark, die mit großen Weinen von steilen Lagen auch international reüssiert und gerne mit der Toskana verglichen wird. Zu Unrecht, denn die einzigartige Südsteiermark läßt sich eigentlich nicht vergleichen.
Nachfolgend finden Sie ausgesuchte und
empfehlenswerte Weinbaubetriebe:

Weingut und Buschenschänke
August und Magdalena
Schneeberger
vlg. Schmölzer
8444 St. Andrä i.S.
Altkerschegg 72
Telefon & Fax: 0 31 85/82 47

 



 



 


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THERMENREGION                   ...zu den Weinbaubetrieben
 
Das sonnenreiche Gebiet südlich von Wien
wird bereits seit mehr als 2000 Jahren als
Rebland genutzt
.
Stift Heiligenkreuz
Die Heurigenkultur in der Thermenregion geht Jahrhunderte zurück. Wein und warmes Thermalwasser waren seit langem Anziehungspunkt für Erholung Suchende. Zierfandler und Rotgipfler sind die Spezialitäten, aus denen nicht selten betörende Prädikatsweine gekeltert werden. Gumpoldskirchen, Baden, Traiskirchen sowie Tattendorf im Steinfeld, wo der Pinot Noir und der St. Laurent hervorzuheben sind, lauten die weinbaulichen Höhepunkte in der Thermenregion. Das Weinbaugebiet der Thermenregion erstreckt sich vom südlichen Stadtrand Wiens entlang einer Hügelkette bis in die Region südlich von Baden. Die Weingärten liegen an den Ausläufern des Wienerwalds mit dem Anninger (674 m) als höchstem Gipfel der Region. Dieser Höhenzug schützt die Rebanlagen vor dem Westwetter, im Osten und Süden kommt der pannonische Klimaeinfluss zur Wirkung. In der Thermenregion befinden sich 2332 ha Rebflächen, die von etwa 1300 Weinbaubetrieben bewirtschaftet werden. Die Böden sind überaus unterschiedlich, wobei relativ schwere Böden wie lehmige Tone, sandige Lehme und Kalksteinbraunerden überwiegen. Durch den darunter liegenden Verwitterungsschutt und tiefreichende Schichten von Schwemmland werden die Böden gut entwässert und gewärmt. Vollreife, extraktreiche und harmonische Weine sind wegen dieser günstigen Bodenbeschaffenheit typisch für die Thermenregion. Das Klima der Thermenregion wird dominiert von trockenen, heißen Sommern und kalten Wintern. Die stetige Luftbewegung zwischen der großen Ebene im Osten und dem Höhenzug des Anningers bewirkt im Herbst ein rasches Abtrocknen der Trauben nach Regenfällen oder Tau. 
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empfehlenswerte Weinbaubetriebe:



 


 


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CARNUNTUM                           ...zu den Weinbaubetrieben

 

Unter Carnuntum versteht man das Gebiet östlich von Wien - südlich der Donau.
Heidentor im Archäologischen Park
Die Weine im kleinen Weinbaugebiet Carnuntum, das sich entlang der Donau von Wien bis zur slowakischen Grenze erstreckt, vereinen pannonische Opulenz mit niederösterreichischer Fruchtigkeit. Die wenigsten Weinfreaks können auf Anhieb sagen, wo denn genau dieses Weinbaugebiet Carnuntum liegt. Lange Tradition prägen das Weinbaugebiet Carnuntum. Seit den Kelten wird in dieser fruchtbaren Landschaft Weinbau betrieben. Die erste Hochblüte erlebte dieses Gebiet unter den Römern. Dies wird durch eine große Anzahl von interessanten Ausgrabungen belegt. Daher wurde auch das Heidentor als Symbol für dieses Gebiet gewählt. Benannt nach der historischen Römerstätte Carnuntum lautet das Weinbaugebiet östlich von Wien Carnuntum. Göttlesbrunn, Höflein und Prellenkirchen sind die Zentren des Weinbaus und beliebte Ausflugsorte für Heurigenliebhaber des Wiener Raums. Immer öfter zählen kräftige Rotweine aus dem aufstrebendem Weinbaugebiet zu den besten Österreichs. Der pannonische Klimaeinfluß läßt die Trauben voll ausreifen, davon profitieren auch Grüner Veltliner, Welschriesling und Weißburgunder. Auf drei Hügellandschaften wird der Weinbau gepflegt: Dem Leithagebirge, dem Arbesthaler Hügelland und den Hainburger Bergen. Steinige Kalk und Lößboden gemeinsam mit dem pannonischen Mikroklima und der Donau bieten ideale Voraussetzungen für den Weinbau. Das dokumentiert auch der älteste Weinstock Europas, der sich in diesem Gebiet befindet. 
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NEUSIEDLERSEE                     ...zu den Weinbaubetrieben
 
In den Weiten des Seewinkels und der Parndorfer Platte zeigt der Neusiedlersee seine klimaausgleichende Wirkung.
Feld bei Frauenkirchen
Von der Sonne verwöhnt
Hier zwischen dem Neusiedlersee und der ungarischen Grenze ist die Heimat eines sehenswerten Stepppen-Nationalparks und dank dem Edelpilz Botrytis cinerea die Wirkungsstätte zahlreicher Süßwein-Weltmeister. Im zweitgrößten Weinbaugebiet Österreichs gibt es die meisten Sonnenstunden Österreichs und damit die Möglichkeit vielfältige Sorten und kräftige Weine zu erzeugen. Fährt man von Wien nach Südosten, macht sich ein landschaftlicher Stimmungswandel in Richtung ungarische Puszta bemerkbar. Das Ostufer des Neusiedlersee ´s, des einzigen mitteleuropäischen Steppensees, ist zum großen Teil mit Reben bepflanzt. Der See spielt eine wichtige Rolle als Klimaregulator, was in Verbindung mit fast 2000 Sonnenstunden und höherer Luftfeuchtigkeit die Produktion von Süßweinen in den höchsten Prädikaten besonders begünstigt. In und um dem großen Weinort Gols hat auch der Rotwein zu Recht große Bedeutung erlangt.
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empfehlenswerte Weinbaubetriebe:

Weinschenke "Beim Gangl"
7142 Illmitz
Obere Hauptstr. 9
Tel. 02175 / 3807

 


 


 


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WACHAU                               ...zu den Weinbaubetrieben
 
In den Weiten des Seewinkels und der Parndorfer Platte zeigt der Neusiedlersee seine klimaausgleichende Wirkung.
Blick auf die Stiftskirche in Dürnstein
Im Herzen Niederösterreichs
Die erste Erwähnung der Wachau geht auf eine Karolingerurkunde aus dem Jahre 823 zurück, die von einer Landschaft mit dem Namen "Uuachauua” spricht. Die Wachau, im Herzen Niederösterreichs, ist eine der ältesten Kulturlandschaften Europas. Mit ihrer von Steinterrassen geprägten Landschaft, den burgenbefestigten Hügeln, ihren Obstkulturen, ihrem Pflanzen- und Tierreichtum, ihren Bräuchen, Kulturschätzen, aromatischen, rassigen Weinen und vielfältigen kulinarischen Spezialitäten ist sie einzigartig in der Welt. Eigentlich kein Wunder, wenn die Reben entlang der Donau in den steilen uralten Terrassen zur Höchstform auflaufen. Grüne Veltliner und Rieslinge profitieren von der Mischung aus einfließenden pannonischen Luftmassen und der feuchten Kühle des Waldviertels. Die Gebietsvereinigung Vinea Wachau Nobilis Districtus setzt voll auf Gebietsschutz und die drei anerkannten Weinkategorien Steinfeder, Federspiel und Smaragd. Das enge Tal mit seinen steilaufragenden Rebbergen entlang der Donau ist nur 33 Kilometer, das gesetzlich geschützte Weinbaugebiet lediglich 15 Kilometer lang. Die Pforte zum Westen bildet das imposante Benediktinerstift Melk, im Osten wird die Wachau durch die über 1000 Jahre alte Stadt Krems begrenzt.
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KREMSTAL                              ...zu den Weinbaubetrieben
 
Stift Göttweig Das Kremstal, wo das Donautal breiter und Kulturlandschaften schon seit Jahrhunderten das Land geprägt haben.
Blick auf den Stift Göttweig
Auf Urgesteins- und vor allem Lössböden wird der Weinbau rund um die traditionelle Weinstadt Krems seit vielen Jahrhunderten betrieben. Am östlichen Eingang zur Wachau weitet sich das enge Donautal zur sonnendurchfluteten Ebene. Diesen Wesenszug der Öffnung zeigen auch die Weine. Die Grünen Veltliner sind zugänglich, fruchtig und mit typischem "Pfefferl" versehen, duftig und elegant die Rieslinge aus den Steinterrassen. Rund um die Wein- und Kulturstadt Krems bringen unterschiedliche Böden, Lehm- und Lößböden sowie in den Ebenen auch Schotter und Sand, feine Weißweine hervor. Elegante Weine, zumeist Grüne Veltliner und Riesling, kommen sowohl nördlich als auch südlich der Donau. Am Fuß des Stiftes Göttweig, findet man neben Weißweinen mit kerniger Struktur auch bemerkenswerte Rotweine, die nördliche Eleganz mit südlichem Temperament vereinen.
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KAMPTAL                               ...zu den Weinbaubetrieben
 
Rieslinge und Grüne Veltliner sind die Stärken des Kamptals.
Blick auf Schönberg
Der Wein prägte die Kulturlandschaft Kamptal
Rund um die Weinstadt Langenlois gedeihen bezaubernde Weißweine, die von kühlen Waldviertler Einflüssen positiv geprägt werden. Lehm- wie Lößböden sind genauso vorzufinden wie Urgesteinsböden. Bei den Roten überwiegt der Zweigelt. Die bekannteste Lage, die weit über die Grenzen bekannt ist: Ried Heiligenstein, von der langlebige und komplexe Rieslinge stammen. Wein und Musik, zwei untrennbare Kulturgüter prägen die Kulturlandschaft "KAMPTAL". Beethoven wurde während seiner Sommeraufenthalte durch den Wein inspiriert. Kammermusik an herrschaftlichen Tafeln, wie auch erquickende Mahlzeiten in stiftlichen Refektorien nach erbauendem Orgelspiel zur Ehre Gottes, waren stets vom Kulturgut Wein begleitet. Er inspirierte Architekten, Künstler, Denker und Menschen der Region Kamptal.
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WIEN                                      ...zu den Weinbaubetrieben
 
Wien und der Wein sind seit langer Zeit auf das Engste verbunden.
Wiener Prater
Wien, die einzige Hauptstadt der Welt mit nennenswertem Weinbau
In keiner anderen Großstadt hat der Wein eine derartige Bedeutung erlangt.
Der Wiener Wein hat ein eher uneinheitliches, und vor allem etwas verstaubtes, Image. Eigentlich Schade, denn einerseits produzieren die Wiener Winzer Rot- und Weissweine internationaler Klasse, andererseits haben sie den großen Vorteil, ein "Millionenpublikum" von potentiellen Kunden, in Form von Touristen, direkt vor der Haustür zu haben. Das Wesen des Wiener Weines läßt sich am besten am Wiener Heurigen ergründen. Rund 95 Prozent des Wiener Weines finden dort im stimmungsvollen Ambiente Absatz. Weinorte gibt es zu beiden Seiten der Donau. Sehenswerte Weinwanderwege bieten sich zum Kennenlernen der Weinbauanbaugebiete wie zum Beispiel Nußberg, Leopoldsberg und Bisamberg an.
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DONAULAND                         ...zu den Weinbaubetrieben
 
Das Donauland liegt, wie der Name schon sagt, an der Donau zwischen Krems und Klosterneuburg.
Blick auf Feuersbrunn
Heurigenbetriebe sind im gesamten Donauland sehr zahlreich und gut frequentiert  
Es schließt die Lücke zwischen den Weinbaugebieten Kremstal, Kamptal und Traisental im Westen und den Weinbauflächen von Wien im Osten. Das Gebiet Wagram mit den Orten Kirchberg, Fels a. Wagram, Engelmannsbrunn, Feuersbrunn und Großriedenthal hat die besten Voraussetzungen für erstklassigen Weinbau: Die mächtige Geländestufe als Folge eines eiszeitlichen Gletschers und der beachtlich hohe Lös-Anteil sind Gründe für die hervorragende Qualität der Weine dieser Region. Neben den Lehm- und Lößböden gibt es auch gelegentlich Granitformationen. Typisch sind rassige, trockene und extraktreiche Weißweine, Rotweine sind feurig und körperreich. Aber auch Prädikatsweine (etwa Eiswein vor allem in Großriedenthal) werden hier erzeugt.
In Klosterneuburg findet man die bekannte Höhere Bundeslehr- und Versuchsanstalt Österreichs für Wein- und Obstbau. Das Gebiet Donauland hat eine Größe von etwa 2800 Hektar. Die häufigste Sorte mit einem Anteil von 1400 Hektar ist der Grüne Veltliner, gefolgt vom dem Müller Thurgau (Rivaner) mit 280 Hektar. Weitere weiße Sorten sind der Riesling und der Weißburgunder. Rotwein entsteht auf 460 Hektar, vor allem mit den Sorten Zweigelt (230 Hektar) und Blauer Portugieser (70 Hektar), Blauburger auf 60 Hektar.
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TRAISENTAL                            ...zu den Weinbaubetrieben
 
Das Traisental ist Österreichs jüngstes Weinbaugebiet, obwohl die weinbaulichen Spuren sehr weit in die Vergangenheit zurückreichen.
Kellergasse in Traismauer
Österreichs jüngstes Weinbaugebiet
Klein aber fein lautet hier die Devise in den Orten beidseitig der Traisen, die in die Donau mündet.
Durch Weinkernfunde aus der früheren Bronzezeit weiß man, dass in diesem geschichtsträchtigen Raum der Wein schon vor den Römern kultiviert wurde. Das Weinbaugebiet Traisental wird im Norden durch die Donau begrenzt und erstreckt sich an beiden Seiten der Traisen bis hin zur niederösterreichischen Landeshaupstadt St. Pölten. Weinbauorte wie Inzersdorf, Nussdorf, Getzersdorf und Reichersdorf liegen inmitten von Weinbergen. Direkt am Fluss Traisen befindet sich der kulturell bedeutende Weinort Traismauer. Wanderungen durch die hoch gelegenen Rieden belohnen den Weinfreund mit einem herrlichen Fernblick. Das Heimatmuseum Inzersdorf und das mächtige Renaissanceschloß Walpersdorf zeugen von einer bewegten Vergangenheit. Schon um die Jahrhundertwende genossen die Wiener Sommerfrischler den "Nußdorfer" Wein. Auf den vielen bezaubernden Lößhängen zeigt der Grüne Veltliner seine Stärken, nicht minder interessant sind die Früh- und Roter Veltlinder wie auch Weißburgunder.
 
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MITTELBURGENLAND             ...zu den Weinbaubetrieben
   
Die mehrfache Grenzregion.
Weinberg bei Deutschkreutz
"Blaufränkischland" für das Mittelburgenland und "Weinidylle" für das Südburgenland lauten die treffenden Synonyme der beiden Weinbaugebiete, wo der Rotwein zu Recht einen außergewöhnlichen Stellenwert genießt. Das Blaufränkischland liegt im beginnenden Flachland von Pannonien. Es ist durch drei Hügelketten abgeschirmt. Daher kann das warme pannonische Sonnenklima ungehindert einfließen. Das Gebiet ist mehrfach Grenzregion. Der mächtige Schneeberg, den man an klaren Tagen sehr gut sehen kann, führt deutlich vor Augen, daß die Alpen nahe sind. Der freie Blick Richtung Ungarn zeigt hingegen, daß im Osten die ungarischen Tiefländer beginnen.
Verantwortlich für die idealen weinbaulichen Anbaubedingungen der Rotweinreben sind die tiefgründigen Lehm- und Lößböden sowie die geschütze Lage dank dreier Hügelketten. Das inspirierende pannonische Klima mit bis zu 2000 Sonnenstunden im Jahr und einem Jahrestemperaturmittel von fast 10oC prägt die Pflanzenwelt des Blaufränkischlandes. Nicht zu strenge Winter, heiße, trockene Sommer und ein stabiler Herbst prägen den Wettercharakter. Der nahe Neusiedlersee wirkt zudem als Pufferspeicher. Seit mehr als 2000 Jahren wird im Mittelburgenland Weinbau betrieben. Erste Rebpflanzungen mit kultivierten Rebsorten gab es bereits zur Keltenzeit, welche 450 n. Chr. ins Mittelburgenland kamen. Deutschkreutz schätzte man schon im Mittelalter als Weinbauzentrum. So ließ sich der ungarische König Sigismund bereits 1422 Deutschkreutzer Wein nach Tata ins königliche Lager bringen. Das Mittelburgenland ist das Zentrum der heimischen Rotweinproduktion. An den auslaufenden Hängen des Ödenburgern Weingebirges gedeihen neben Blaufränkisch auch Zweigelt, Cabernet Sauvignon und Merlot, die immer öfter in Cuvées vermählt werden. Und mit dunkler Beerenfrucht, kräftigem Körper und feinem Holzeinsatz Verzücken bei Rotweinliebhaber auslösen.
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SÜDBURGENLAND                 ...zu den Weinbaubetrieben
   
Im kleinsten Weinbaugebiet Österreichs, dem Südburgenland, nimmt der Welschriesling eine besondere Stellung ein.
Burg Güssing
Das kleinste Weinbaugebiet Österreichs
In der ursprüngliche Landschaft, wo an den zarten Hängen Wein gedeiht (und die Spezialität der Uhudler zu finden ist), beginnt der Tourismus zart Fuß zu fassen. Der erdig-mineralische Charakter der Weine ist den schweren stark lehmigen Böden zuzuschreiben.
Ab dem 12. Jahrhundert haben besonders die Zisterzienser viel für die Entwicklung des Weinbaus beigetragen. Das Südburgenland erstreckt sich südlich des Günser Berglandes und liegt an der Grenze zu Ungarn. Die Pinkataler Weinstraße führt von der größten Weinbau-Gemeinde Rechnitz im Norden entlang der ungarischen Grenze über Eisenberg und Deutsch-Schützen nach Süden. Rechnitz ist dabei das Maß aller Dinge im Norden des Weinbaugebiets, wo der Weißwein überwiegt. Weiter südlich lautet das Zentrum des Weinbaus Deutsch-Schützen, hier hatte der markante Eisenberg seit langem Bedeutung. Kraftvolle Rotweine, vor allem Blaufränkische, zeigen jährlich Fülle, Power und Terroir. Weitere bekannte Weinbau-Gemeinden sind Eberau, Güssing, Hannersdorf, Heiligenbrunn, Moschendorf und Strem. Südburgenland unterscheidet sich durch die klimatischen Verhältnisse von den nördlichen Weinbau-Gebieten, vor allem durch die höheren Niederschlags-Mengen.
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WESTLICHES WEINVIERTEL ...zu den Weinbaubetrieben
   
Heiß und trocken ist es im Land unter dem Manhartsberg, der einer der wesentlichen Einflussfaktoren für den Weinbau ist.
Schloß Maissau
Trocken das Land, kernig die Weine
Viele Sonnenstunden im Sommer, kühle Winde im Herbst lassen die Trauben ideal reifen und prägen den Charakter der Weine. Zum westlichen Teil des Weinviertels zählen das Retzer Land, das Land um Hollabrunn, das Pulkau- und Schmidatal, wie auch einzelne Waldviertler Gemeinden. Die Rebhänge liegen an den Abhängen des Manhartsbergs, der die westliche Grenze zum Waldviertel zeichnet. Vom Waldviertel spürt man hier noch manches Mal den Atem. Dann streicht der rauhe Wind vom Manhartsberg über die Weingärten und trägt so bei zur einmaligen Würze des hier heimischen Grünen Veltliners.
Der Grüne Veltliner ist hier im gemäßigten kontinentalen Klima das Liebkind der hiesigen Winzer, Rotweine findet man verstärkt in und um Haugsdorf, das im Pulkautal liegt. Generell herrscht bei Rebsorten und Böden Vielfältigkeit vor. Ein Paradies mit vielen romantischen Kellergassen, das es noch zu entdecken gilt, und für den Weinfreund viel Preisgünstiges bietet. Historisches Zentrum ist die bezaubernde Stadt Retz, eine sogenannte "Trockeninsel". Entdeckungstouren bieten sich entlang der neu gegründeten "Weinstraße" an.
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ÖSTLICHES WEINVIERTEL     ...zu den Weinbaubetrieben
   
Veltlinerland nennt sich der nordöstliche Teil des Weinviertels. Dieser Teil des Weinbaugebiets entspricht dem Bezirk Mistelbach.
Windmühlen von Retz
Romantische Kellergassen
Der spritzige Grüne Veltliner stellt neben dem Welschriesling die Leitsorte des Gebiets dar, er wird vielfach als Grundwein für die Sektproduktion verwendet. "Brünnerstrassler" wurde der Wein früher genannt, ein Synonym für die berühmten reschen Weine aus den Weingärten in der Nähe der Straße nach Brünn. Heute werden vorwiegend fruchtige, pfeffrige Grüne Veltliner, Welschrieslinge mit knackiger Säure und muskulöse Weißburgunder gekeltert. Von den Steilhängen Falkensteins kommen auch duftig-feine Rieslinge. Poysdorf lautet das vinophile Zentrum der Region. Nördlich von Wien, sowohl in westlicher wie auch in östlicher Richtung, dehnt sich der südliche Teil des Östlichen Weinviertels aus, zu dem das Matzner Hügelland, das Gebiet um Korneuburg, Wolkersdorf und Gänserndorf zählen. Der Grüne Veltliner stellt auch hier die Leitsorte des Gebiets dar, Buschenschenken laden zum Verkosten und Vergnügen ein. Abseits vom Massentourismus gibt es eine Reihe von beschaulichen Weinbauorten und stimmungsvollen Kellergassen zu entdecken. Diese habem zwar auf den Wein wenig Einfluss, für seinen Genuss bilden sie aber eine ideale Kulisse.
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